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Homöopathie

Geschichte der Homöopathie

Die Homöopathie wurde im 19. Jahrhundert schnell bekannt und durch Hahnemanns Schüler zunächst in Europa und bald auch weltweit verbreitet. Berühmte Patienten wie z.B. Beethoven und Goethe trugen zu ihrer Popularität bei. Von Beginn an war die Homöopathie aber auch scharfen Angriffen von Seiten der "Schulmedizin" ausgesetzt. Deren Kritik zielt bis heute darauf, daß sich die Wirkmechanismen homöopathischer, d. h. potenzierter, Medikamente naturwissenschaftlich nicht erklären lassen. Die offensichtlichen therapeutischen Erfolge der Homöopathie und eine wachsende Skepsis gegenüber der konventionellen Medizin haben in den letzten Jahren aber dazu geführt, daß sich weltweit mehr und mehr Patienten dieser 200jährigen Heilkunde anvertrauen.

Was heißt Homöopathie?

Ähnliches mit Ähnlichem heilen (lateinisch: Similia similibus curentur).
Dies ist der zentrale Therapieansatz der Homöopathie. Konkret heißt das, ein Arzneimittel, das beim Gesunden bestimmte Reaktionen hervorrufen kann, heilt dieselben Symptome beim Kranken.
Die Homöopathie ist eine Reiz-und Regulationstherapie. Mit Hilfe des homöopathischen Mittels wird im Körper ein Reiz gesetzt, auf den der Organismus antworten muß. Diese Antwort hat zur Folge, daß die Regulationsmechanismen in Gang gesetzt, beschleunigt und optimiert werden, wenn sie vorher durch eine Krankheit in ihrer Effizienz beeinträchtigt wurden.
Das homöopathischen Mittel ist also auf ein reaktionsfähiges biologisches System angewiesen. Das Homöopathicum erzeugt selbst keine direkte Wirkung, es wirkt indirekt über die Aktivierung der Regelkreise des Körpers.
Homöopathie ist die Gabe eines Informationsträgers zur Herstellung der natürlichen
Regelkreise im Körper.

Nebenwirkungen

Die Homöopathie ist im wesentlichen nebenwirkungsfrei.
Treten jedoch im Verlauf der Behandlung Begleiteffekte auf, so sind diese nicht unmittelbar Folgen der homöopathischen Behandlung, sondern spiegeln vielmehr die Reaktion des Organismus auf den Reiz wider.
Diese Reizantwort ist in jedem Fall grundsätzlich positiv, weil der Körper zu einer Beantwortung fähig ist.

Dosierung

Die Häufigkeit der Wiederholungsgaben beim homöopathischen Mittel richtet sich nach verschiedenen Gegebenheiten:
Je besser das Arzneimittel in bezug auf die Erkrankung gewählt ist, desto seltener sind die Wiederholungsgaben notwendig.
Man spricht dann homöopathisch vom Simile.
Je höher der Potenzierungsgrad des Medikamentes ist, desto länger die Wirksamkeit.
Akute Erkrankungen benötigen andere Wiederholungsgaben als chronische Erkrankungen.
Der Regelfall in der Klassisch-Homöopathischen Praxis ist die Wiederholung des Mittels bei erneutem Auftreten der Symptome oder Verschlechterung der Krankheit nach schon eingetretener Heilreaktion.
Unter Umständen ist die Wiederholungsgabe erst nach mehreren Stunden oder Tagen bei akuten Erkrankungen oder nach mehreren Wochen, sogar Monaten oder Jahren bei chronischen Erkrankungen notwendig.

Potenzierung

Dieser Begriff wurde von Samuel Hahnemann geprägt und ist der entscheidende Punkt bei der Herstellung des homöopathischen Mittels. Auf dem Potenzierungs- verfahren beruht die energetische Wirkung des homöopathischen Medikamentes.
Mit der Potenzierung erfolgt die Übertragung einer physikalischen Energie auf das Lösungsmittel.
Bei einer D-Potenz wird das homöopathische Mittel eins zu zehn verdünnt und erhält jeweils zehn rythmische Dynamisierungsschläge gegen das in Flüssigkeit gelöste Homöopathicum.
Bei einer C-Potenz wird das homöopathische Mitte eins zu einhundert verdünnt und erhält jeweils einhundert rythmische Dynamisierungsschläge.

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